Kita Auf dem Dorn: Großer Forschertag für die Vorschulkinder

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Am Montagmorgen um 8:15 Uhr starteten die Vorschulkinder zu einem ganz besonderen Ausflug. Ziel war das Universitätsklinikum Münster (UKM). Dort durften die Kinder einen spannenden Einblick in die Welt der Medizin bekommen und selbst zu kleinen Forschern werden.


Unter der Leitung von Frau Dr. Martens lernten die Kinder zunächst die Kinderkardiologie kennen. Dabei erlebten sie eine typische Situation, wie sie auch bei echten Patienten im Krankenhaus vorkommt: eine Untersuchung des Herzens. Besonders spannend wurde es, als einige mutige Kinder an ein EKG angeschlossen wurden. Auf dem Computer konnten sie beobachten, wie die Herzschläge sichtbar gemacht werden. So konnten die Kinder direkt sehen, wie ihr eigenes Herz arbeitet.


Anschließend ging es weiter zur Ultraschalluntersuchung. Auch hier gab es zwei mutige Kinder, die sich live untersuchen ließen. Auf einem großen Bildschirm konnten alle beobachten, wie ein Herz schlägt. Die Kinder sahen, wie sich die Herzklappen öffnen und schließen und wie das Blut durch die großen Arterien fließt. Dabei erfuhren sie auch einige wichtige Dinge über ihren Körper: Zum Beispiel, dass das Herz ungefähr so groß ist wie die eigene Faust. Außerdem lernten sie, dass Blut durch den ganzen Körper fließt und dass Bewegung und gesundes Essen helfen, das Herz stark und gesund zu halten.


Nach diesen spannenden Einblicken in die Medizin wartete schon das nächste Highlight. Mit dem schnellsten Aufzug Münsters ging es hoch in den 21. Stock. Dort befindet sich im UKM die höchste öffentlich zugängliche Aussichtsplattform der Stadt. Oben angekommen holten die Kinder ihre mitgebrachten Wasserflaschen und Snacks aus ihren Rucksäcken und stärkten sich erst einmal. Durch die großen Panoramafenster konnten alle einen fantastischen Blick über ganz Münster genießen. Viele entdeckten bekannte Orte aus der Ferne und staunten, wie groß die Stadt von oben aussieht.


Danach begann der Forscherteil des Tages. Die Kinder gingen in den Laborbereich. Zunächst versammelten sich alle im Laborbüro, wo sie einen kurzen Film über das Herz anschauten. Außerdem konnten die Kinder dort ein Ausmalbild vom Herzen gestalten.


Nach einer kurzen Einweisung und dem passenden Umziehen in Laborkittel durften die kleinen Forscher anschließend zwei Labore besuchen.
An der ersten Station konnten die Kinder mit einem elektronischen Mikroskop spannende Dinge untersuchen. Sie betrachteten unter anderem ein Gänseblumenblatt, eine Zellschicht einer Zwiebel, ein Haar und sogar Pollen. So konnten sie Dinge sehen, die mit dem bloßen Auge normalerweise unsichtbar sind.


Im zweiten Labor wartete die nächste Station: das Pipettieren. Unter fachkundiger Anleitung durften die Kinder selbst ausprobieren, wie Wissenschaftler mit Pipetten arbeiten und kleine Mengen Flüssigkeit ganz genau dosieren.


Zum Abschluss bekamen die kleinen Forscher noch eine besondere Anerkennung: ein Forscherdiplom, das in die Kindergartenmappe kommt.

Nach so vielen Eindrücken ging es schließlich wieder mit dem Stadtbus zurück nach Roxel. Im Kindergarten wartete bereits das Mittagessen auf die Ausflügler.